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Beitrag «D’Region»: Vortrag von Adrian Schmitter zur Gesundheitsversorgung

Beitrag vom 20.09.2012 aus «D’Region» von Sarah Tanner

Von vollen Spitalbetten und robusten Emmentalern
Auf Einladung der BDP hielt Adrian Schmitter einen Vortrag zur Gesundheitsversorgung

Wussten Sie, dass jährlich über 50000 Menschen ins Spital Emmental kommen? Wissenswertes zum Thema Gesundheit präsentierte Adrian Schmitter, CEO der Regionalspital Emmental AG, letzten Montag im Rahmen der jährlichen Vortragsreihe der BDP Untere Emme.

Referat zur Gesundheitsversorgung
Unser wichtigstes Gut ist bekanntlich die Gesundheit – und darum ging es am Montag vergangener Woche, als die BDP Untere Emme im Rahmen ihrer jährlichen Vortragsreihe zum  diesjährigen Anlass ins Kirchgemeindehaus Utzenstorf einlud. Adrian Schmitter, CEO der Regionalspital Emmental AG, wurde als Redner eingeladen und überzeugte mit einem spannenden Referat über die Gesundheitsversorgung durch das Regionalspital Emmental. Zahlreichen Interessierten lieferte er Hintergrundinformationen aus erster Hand und sprach offen an, was ihm Freude oder aber Sorgen bereitet. So sei beispielsweise die Unterversorgung im Akutbereich im Emmental ein Problem, das zurzeit angegangen werde: Im Spital Emmental mit seinen beiden Standorten in Burgdorf und Langnau i.E. ist die Bettendichte mit 1,4 Betten pro 1000 Einwohner vergleichsweise klein. Dass deswegen viele Patienten nach Bern überführt werden müssen, schmerzt den CEO. Das Emmental wirke zwar mit seinen weiten, naturbelassenen Landschaften alles andere als überfüllt, aber auch da seien sehr viele Menschen – und für die müsse im Spital Emmental Platz gewährleistet sein. «Die Emmentaler sind eben
gesünder als alle anderen», scherzte Adrian Schmitter.

Grösster Arbeitgeber des Emmentals
Tatsächlich läuft es rund in den Spitälern Burgdorf und Langnau i.E.: Mit einer Bettenbelegung von 97 Prozent beziehungsweise 93 Prozent kann von einer Flaute definitiv nicht die Rede sein. Schliesslich ist das Spital Emmental für eine Bevölkerung von zirka 130 000 Einwohnern verantwortlich und mit seinen 1005 Angestellten der grösste Arbeitgeber im Emmental. Und das Spitalpersonal macht seine Sache hervorragend: Im Jahr 2011 wurde dem Regionalspital Emmental der Swiss Quality Award im Bereich Medizin verliehen – aufgrund des Verzichts auf überflüssige oder gar riskante Behandlungen, welche helfen, Überbehandlungen zu verhindern. Zudem ist das Regionalspital Emmental das erste Spital in Europa, das minimalinvasive Eingriffe in 3D im herkömmlichen Verfahren durchführen kann und es wurde ausserdem von Unicef als stillfreundliche Klinik ausgezeichnet. «Wir haben viele Qualitäten, die uns auszeichnen», sagte Adrian Schmitter stolz und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Für die Spitäler Burgdorf und Langnau i.E. seien interessante Bauprojekte ge­plant, die eine noch modernere und effizientere Betreuung der Patienten ermöglichen sollen. Kompetent und souverän ging Adrian Schmitter nach seinem Vortrag auf Fragen der Zuhörer ein und liess während der Präsentation von Zahlen und Fakten stets Herzblut und Humor durchsickern. Weil Lachen eben immer noch die beste Medizin ist.

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